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| Die Frenzelgalerie (Porträts) Obwohl das Äussere Frenzels unbekannt, haben doch immer wieder die verschiedensten Künstler versucht ein Bildnis von ihm anzufertigen. Aufällig daran ist nur ... die Ähnlichkeit der einzelnen Darstellungen. Hat jeder von jedem kopiert ? Oder gab / gibt es doch ein gemeinsames Vorbild? Überzeugen Sie sich selbst ... |
Aus dem Weindeputat
F.Schwehla hat in seinem vielbeachteten Aufsatz "Macht der Stille - über die Pausensetzung bei Frenzel" im Zusammenhang mit dem Weindeputat geschrieben, es wäre ziemlich unwahrscheinlich, "dass Frenzel täglich derartige Weinmengen konsumieren konnte. Die müsste mit fortschreitender Dauer in der Pausenordnung gravierende Veränderungen hervorgerufen haben, was jedoch nicht feststellbar ist." Skepsis zeigt auch Schrapfeneder, der unter Bezug auf die Hektarerträge im Weinbau des 18. Jahrhunderts nachweist, dass ein Weindeputat in derartigem Umfang praktisch der Ernte eines ganzen Jahres gleichgekommen wäre. F. Katt hält hingegen an der Theorie vom Weindeputat, der Grundlage für das 1.Kattsche Axiom, fest und erklärt damit schlüssig die harmonische und rhythmische Konzeption einiger wichtiger Frenzel-Werke. Das 1. Kattsche Axiom lautet: Am 1. Dezember 1776 wurde Franz Xaver Frenzel im Stift Klosterneuburg mit einem Weindeputat von mehreren Litern besten Weines täglich für seine kompositorische Tätigkeit honoriert. Die Menge des von Frenzel tatsächlich konsumierten Weines entspricht dem Produkt aus komponierter Taktanzahl und dem Quadrat der darin enthaltenen Noten (W = tn"). Die Weinkonsumation dauerte ununterbrochen bis zum 28. September 1806. Die Periode des "Weindeputats" erstreckt sich von den Stücken für Trompete und Orgel, die den Anfang markieren, bis zu den "Stainprunner Codices", genauer gesagt dem "Fluchtmenuett", das den von Frenzel selbst gewählten Schlussstrich unter diesem Abschnitt darstellt. |
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