Reaktionen auf die Uraufführung

Posted by Friedemann Katt

Neues Volksblatt / OÖ-Nachrichten:

Publikumsreaktionen:

Dr. Christoph Zulehner:
Meine herzlichsten Glückwünsche zu diesem tollen Werk und seiner Interpretation durch den hervorragenden Dirigenten. . .
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Ing. Christian Gattermayer:
. . . ich gratuliere zu dem neuen Stück. Es war wirklich ein Erlebnis, bei der Uraufführung dabei gewesen zu sein. Vor allem der zweite Satz ist mir besonders ans Herz gewachsen.

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Mag. Lisa Fruhwirth:
… herzliche Gratulation zu dem Werk!! Die Wahl der (Lebens)Themen und die musikalische Umsetzung haben mich nicht nur sehr beeindruckt, sondern auch sehr berührt!
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Arch. DI Ernst Lindinger:
Lieber Franz Xaver!
Es war wunderbar!!!!
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Prof. Franz Danksagmüller:
Lorenz Christoph Mizler, Musiktheoretiker und Musikwissenschaftler, ein Zeitgenosse J.S.Bachs, forderte bereits in seiner Dissertation 1734 von einem „vollkommenen Musiker“, er müsse in allen Teilen der Philosophie bewandert sein. Der wirkliche Kenner müsse die Regeln seiner Kunst auf wissenschaftliche Weise erläutern können. Allerdings sei ein solcher in der Musik nur sehr schwer zu finden.– Möglicherweise ist es wegen derartiger Forderung sogar zu einer vorübergehenden Distanz zwischen dem Praktiker Bach und dem Theoretiker Mizler gekommen.
Die Hinführung durch den Dirigenten Johannes Wildner ließ die Hürden einer „Rückführung“ auf die Sprache offenbar werden.
Während der Aufführung Deiner Sinfonischen Dichtung dachte ich, wie wohl der umgekehrte Weg aussehen könnte – dabei kam mir auch die Bearbeitung von Philipp Corner und KP Bremer in den Sinn. PICTURES OF PICTURES  basiert sowohl auf Mussorgsky als auch auf Wassily Kandinsky. Kandinsky schuf eine Bühnenvorstellung, die das Musikstück Mussorgskis programmatisch begleitet, die Motive sind jedoch rein abstrakt und ohne Bezug zu den Bildern.
Musica ars sit pars eruditions philosophical – meint Mizler.
Ich glaube, dass Deine Musik nicht einfach als Lautmalerei, wie man zunächst erwarten könnte, sondern als eine eigene Gesamtkonzeption, als eine Art Überbau zur Philosophie des Lukrez verstanden werden kann. Es ist jedenfalls wirklich gelungen, eine Spannung zu erzeugen, die das Erlebnis des Abend nachhaltig zu prägen vermag.
Herzliche Gratulation
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Johannes Wilhelm (Pianist)
…. möchte dir zu der großartigen Aufführung gratulieren. Dieses Stück ist von so einer ungemeinen Tiefe und Unendlichkeit, du hast mich und das ganze Publikum wirklich im Innersten getroffen. Wünsche dir und dem fantastischen Dirigenten Johannes einen wunderschönen Abend…
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Reinhard Schwabenitzky (Regisseur):
Tolles Stück! Modern – doch klassisch und dazu raffiniert instrumentiert…
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Dr. Reinhard Raberger:
Danke fuer das wunderbare Erlebnis
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Monika & Walter Braun:

Vom Urknall bis in diese Zeit
ist es ein Weg gar lang und weit.
Von einer gläubigen Schäfchen-Herde
ein aufgeklärter Mensch nun werde.
Will man diesen Bogen spannen
bedarf es schon eines Titanen.
Meister Frenzel hat es geschafft
dank Lukrez und seiner Geisteskraft.
Symphonisch in sechs Sätzen nur
erklärt sich das Wesen der Natur.
Das gelingt ihm auch zum Glück
dank den Könnern der Musik.
So gab es als verdienten Lohn
am Ende eine Ovation !

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Prim. Dr. Anton Decristoforo:
Herzliche Gratulation zu Deinem großen Werk! In den vielen, auch philosophischen Gesprächen, die ich mit Dir haben durfte, war mir klargeworden, daß Du ein musikalisches Opus über die Welt, ihre Entsehung und ihr Werden und die geringe Bedeutung, die wir Menschen darin haben, geschaffen hast und so war ich auch auf die musikalische Gestaltung gut vorbereitet und habe das Konzert außerordentlich genossen. Es wurde übrigens von der „Sinfonietta“ großartig musiziert. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in der Weiterverbreitung dieses großen Werkes.

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Mag. Johann Aschenberger:
. . . du warst nach dem verhallenden Wimmern der letzten Takte von De Rerum Natura wahrscheinlich eingehüllt in ein Getöse von Meinungen, Kommentaren, Schultergeklopfe, und Glückwunschtelefonaten. Deshalb habe ich mir damit Zeit gelassen, dir mitzuteilen, dass du in den Olymp aufgenommen wirst. Ein wahrhaft beeindruckendes  Panorama unserer Existenz ist dir da entquollen. Über Sphärentonfrequenzen hat sich die Konzertankündigung in das Flugmagazin Hemisphere der United Airlines  geschmuggelt und am Riemenschneider Institut für barocke Musik im Baldwin-Wallace College in Berea, Ohio rätseln sie wohl auch, ob es Teleportation war, die  F.X.Frenzels Botschaft in ihren Ankündigungsständer verpflanzt hat . . .